Wir bauen Zuversicht für alle Staakener – Klarstellung zu den Gerüchten um eine Moschee

Wir bauen Zuversicht für alle Staakener – Klarstellung zu den Gerüchten um eine Moschee

Wir bauen Zuversicht für alle Staakener – Klarstellung zu den Gerüchten um eine Moschee

# Aktuelles aus der Gemeinde

Wir bauen Zuversicht für alle Staakener – Klarstellung zu den Gerüchten um eine Moschee

Auf der Baustelle des Begegnungszentrums Zuversicht geht es nun sichtbar voran. Die Rohbaufirma Ammar richtet derzeit die Baustelle ein und bereitet die kommenden Arbeiten vor.

Eigentlich hätten wir gerne bereits im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen. Leider kam es jedoch zu Verzögerungen, da sowohl Bauwasser als auch Baustrom länger auf sich warten ließen als geplant. Nun aber kann es endlich losgehen.

In den kommenden Monaten werden insbesondere die Erd- und Rohbauarbeiten dafür sorgen, dass die Fortschritte auf dem Grundstück deutlich sichtbar werden. Für Anfang November ist die Grundsteinlegung vorgesehen. Die Terminabstimmung mit dem Bezirk und dem Senat ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Sobald der genaue Termin feststeht, werden wir ihn an dieser Stelle bekannt geben.

Ein neues Begegnungszentrum für den Spandauer Westen

Auf dem Grundstück der ehemaligen Zuversichtskirche errichtet die Gemeinde in den kommenden zwei Jahren unter maßgeblicher Beteiligung des Landes Berlin, des Kirchenkreises Spandau und der Landeskirche das neue Begegnungszentrum Zuversicht.

Entstehen werden eine Kita, ein Stadtteilzentrum mit einem großen Saal und Gemeinschaftsräumen sowie die Zuversichtskapelle. Sie wird auch künftig dafür sorgen, dass christliches Leben am Brunsbütteler Damm sichtbar bleibt.

Das Begegnungszentrum soll jedoch weit mehr sein als ein Ort für die Kirchengemeinde. Es wird ein Ort für das gesamte Gemeinwesen im Spandauer Westen sein. Auch wenn eine evangelische Kirchengemeinde das Gebäude errichtet und dort den christlichen Glauben und christliche Werte leben wird, soll das Begegnungszentrum ebenso ein Ort der Religionsfreiheit sein.

Menschen anderer Religionen ebenso wie Menschen ohne religiöses Bekenntnis sind ausdrücklich willkommen. Ganz im Sinne des Grundgesetzes und einer vielfältigen Gesellschaft soll hier ein Ort entstehen, an dem Menschen miteinander leben, sich begegnen und Gemeinschaft gestalten können.

Keine Moschee auf dem Grundstück

In letzter Zeit erreichen uns Gerüchte, auf dem Grundstück werde eine Moschee gebaut. Das ist nicht richtig und entbehrt jeder Grundlage. Heute würde man eine solche Behauptung als Fake News bezeichnen.

Da es keinen sachlichen Anlass für ein solches Gerücht gibt, müssen wir davon ausgehen, dass es dabei weniger um berechtigte Fragen als vielmehr um Verunsicherung geht. Dafür gibt es keinen Grund.

Nicht nur deshalb, weil auf dem Grundstück keine Moschee gebaut wird. Sondern vor allem auch deshalb, weil eine Moschee keine Einschränkung der Religionsfreiheit wäre, sondern gerade Ausdruck dieser Religionsfreiheit.

Lassen Sie sich daher von solchen Gerüchten nicht verunsichern. Der Gemeindekirchenrat steht für Gespräche und Fragen – selbstverständlich auch zu diesem Thema – jederzeit zur Verfügung.

Stefan Pfeiffer

-Vorsitzender des Gemeindekirchenrates-

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